Lieber Gott – kann das weg? Das Buch

Buchbeschreibung:

Wenn Gottes Bild nicht mehr das alte ist

Glaubensbilder prägen unser Leben. Doch viele Vorstellungen der Kirche wurzeln in Gottesbildern, die in patriarchal geprägten Kulturen vor Jahrtausenden entstanden – und sie wirken bis heute in ihrer Lehre fort. In einer aufgeklärten, sich wandelnden Gesellschaft erscheinen sie zunehmend unverständlich. – Kann das weg?

Dieses Buch lädt dazu ein, das christliche Gottesbild zu hinterfragen und neu zu denken – jenseits theologischer Dogmen, mutig, lebensnah und voller Leidenschaft für eine spirituelle Erneuerung.

Im ersten Teil entwirft Hans Löwer eine inspirierende Vision der Kirche im Jahr 2100: realistisch, hoffnungsvoll und getragen von dem Wunsch nach echter Veränderung. Klar in der Sprache, versöhnlich im Ton zeigt er Wege für eine erneuerte Glaubensgemeinschaft – hierarchisch offen, synodal strukturiert und ohne erhobenem Zeigefinger.

Im zweiten Teil stellt er zentrale Fragen zu Glauben und Leben – ehrlich, unbequem, suchend. Seine Gedanken brechen mit Dogmen, nie aber mit dem Geist Jesu.

Lieber Gott – kann das weg?“ ist eine Einladung: zum Denken, Träumen und Gestalten. Für alle, die spüren: Es ist Zeit für ein neues Gottesbild. Und Zeit für eine Gemeinschaft im Geist Jesu – des mutigsten Reformers der Menschheit.

Hardcover, 320 Seiten, erscheint am 8.August 2025, erhältlich überall im Buchhandel, am Besten direkt beim Vertrieb: Tredition-Shop. 24,90 € ISBN:978-3-384-65395-6

Leseprobe

Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis, ins Vorwort und erste Kapitel

Der Autor erzählt

Name: Hans Löwer
Jahrgang: 1954

Aufgewachsen bin ich im schönen Aschaffenburg am Main, in einem streng katholischen Umfeld – und mit einer Kirche, in der Autorität nicht hinterfragt und Dogmen nicht schlüssig erklärt wurden. Doch schon als Kind ließ mich das Gefühl nicht los: Irgendetwas stimmt nicht. Fragen, Zweifel und ein wachsendes Bedürfnis nach authentischem Glauben einerseits und Distanz zur Kirche andererseits begleiteten mich zunehmend.

Eine Lebenskrise wurde schließlich zum segensreichen Wendepunkt. Der Glaube an eine höhere Macht – Schöpfung – Gott – erschloss sich mir immer tiefer – frei von Angst, frei von kirchlichen Lehren und Vorschriften. Dabei begegnete ich einem Priester, der Spiritualität jenseits frommer Floskeln lebte, der fragte, suchte und auch meinen Zweifeln Raum gab. Diese Begegnung veränderte vieles für mich – bestätigte mich auf meinem Weg. Doch als dieser Priester in den Ruhestand ging, drohte die Gemeinde wieder in alte Routinen zurück zu fallen – ein Erlebnis, das mich nicht mehr losließ. Ich hatte das Gefühl, dass es vielen Menschen so geht wie mir: Gott ja, Kirche nein oder zumindest unter großem Misstrauen.

Mit der Gründung der Plattform christlich-neu.de begann ich, meine Gedanken und spirituellen Impulse zu teilen. Das Buch „Lieber Gott – kann das weg?“ ist der nächste Schritt: ein Plädoyer für eine Kirche, die sich wieder auf den Geist Jesu besinnt – nicht als Denkmal, sondern als begeiste(r)te Bewegung. Und ich schreibe als Suchender, nicht als Besserwisser. Als einer, der glaubt, dass Veränderung möglich ist – wenn wir den Mut haben, jahrtausende alten Ballast hinter uns zu lassen.

 

 

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