So kann es nicht weiter gehen! Meine persönliche Vision für die Kirche der Zukunft: Im Jahr 2100 sehe ich eine dynamische, spirituelle Bewegung mit zeitgemäßer Ethik und tief verwurzelter Menschlichkeit. Diese Kirche wird sich als interreligiöse, vielleicht sogar als globale Kraft ohne starre Dogmen demokratisch neu erfinden müssen – oder sie wird verschwinden.

Priesterausbildung für die Zukunft

Im Jahr 2100 gibt es in Deutschland keine geweihten Priester mehr. Der Rückgang an Mitgliedern und Geistlichen hat tiefgreifende Veränderungen erzwungen: Zunächst ließ die Katholiken Frauen zum Priesteramt zu, dann wurde der Zölibat abgeschafft. Schließlich....

Brauchen wir die Dogmen noch?

Dogmen waren verbindliche Glaubenssätze, die als unumstößliche Wahrheiten innerhalb der Kirche galten. Sie wurden von Konzilien beschlossen oder vom Papst erlassen und von den Kirchenführern als „Offenbarung Gottes“ betrachtet.

Regierungswechsel im Vatikan: Papst LEO XIV

Papst Franziskus ist am 21. April 2025 verstorben. Der nächste Papst ist Leo XIV.  Er wurde am 8. Mai 2025 zum 267. Pontifex der Katholiken gewählt und ist der erste US-Amerikaner in diesem Amt. Vor seiner Wahl war er als Kardinal tätig und brachte umfangreiche Erfahrungen aus den USA, Peru und Rom mit.

Auferstehung oder Niedergang?

Auferstehung oder Niedergang – beides ist gut! Eine wachsende Zahl von Theologen sieht im Niedergang keine Katastrophe, sondern die Chance eines nicht vorbelasteten Neubeginns. Wo sich Menschen nach spiritueller Tiefe sehnen, kann ein neues Modell kirchlicher Wirklichkeit entstehen

Wem gehört die Kirche?

„Die Kirche gehört nicht den Priestern, Bischöfen oder Päpsten — sie gehört dem Volk Gottes.“ — Papst Franziskus. Ich will keine Vorschläge in den Raum stellen, ohne die Machbarkeit mitzudenken. Und die ist frustrierend für alle, die in der Kirche etwas bewegen wollen: Wenn der Bischof nicht will, geht nichts!

Ist die Kirche noch zu retten?

So soll es nicht weiter gehen! Meine persönliche Prognose für eine Kirche der Zukunft: Bis zum Jahr 2100 wird sich eine dynamische, spirituelle Bewegung mit zeitgemäßer Ethik entwickeln. Sie wird interreligiös offen und demokratisch verfasst, von starren Glaubenssätzen frei...

Lieber Gott – kann das weg? Das Buch

Glaubensbilder prägen unser Leben. Doch viele Vorstellungen der Kirche wurzeln in Gottesbildern, die in patriarchal geprägten Kulturen vor Jahrtausenden entstanden – und sie wirken bis heute in ihrer Lehre fort. In einer aufgeklärten, sich wandelnden Gesellschaft erscheinen sie zunehmend unverständlich. - Kann das weg?

Die neue Kirchenlehre

Heute, im Jahr 2050, präsentiert sich die Kirche als offene, inklusive und dynamische Institution, die dogmatischen Ballast abgeworfen hat. Sie ist kein Machtinstrument mehr, sondern ein Raum der Inspiration, Reflexion und ethischen Orientierung. Nur durch diese tiefgreifende Reform war es möglich, die Kirche vor dem Untergang zu bewahren

Die christliche Erneuerung 2030-2050

Unsere Kirche genießt heute große Anerkennung. Kaum jemand erinnert sich noch daran, wie es vor 70 Jahren war: Ihre Lehren stammten aus dem Mittelalter und waren so veraltet, dass sie kaum jemand verstand. Ein massiver Mitgliederschwund zwang die Diözesen schließlich dazu, Pfarreien zu Großverbänden zusammenzulegen.

Die Kirche der Zukunft

Lasst uns gemeinsam träumen von begeisterten Priestern und Kirchenführern, die die Menschen mit Leidenschaft im Glauben bestärken. Gönnen wir uns den Blick auf eine Gemeinschaft, die sich befreit hat von verbindlichen Lehren und Glaubensvorschriften, von Trägheit und Machtgefälle. Freuen wir uns für unsere Nachkommen auf eine wahrhaftige Glaubensgemeinschaft im Jahr 2100, die sich wieder dem Geist Christi zugewendet hat.